Traditionsgemeinschaft   Lufttransport   Wunstorf   e.V.           

Die TGLW gedenkt der Berliner Luftbrücke

 

Vortrag am 4. Oktober 2018 um 19.30 Uhr in der Ju52-Halle

Als die Westmächte im Juni 1948 in ihren Zonen die Währung von Reichsmark auf D-Mark umstellten, blockierten die Sowjets sämtliche Verkehrswege von und nach Berlin, weil sie wollten, dass die nicht kaufstarke DM-Ost auch in Westberlin gelten sollte.

Diese Maßnahme hatte zur Folge, dass über zwei Millionen Westberliner von der Energie- und Lebensmittelversorgung total abgeschnitten waren.

Als Reaktion darauf entschlossen sich die Alliierten spontan zu einer Luftbrücke, um so möglichst schnell den eingeschlossenen Westteil der Hauptstadt aus der Luft zu versorgen. Allein die vorhandenen Lebensmittelvorräte reichten nur für 36 Tage!

Avro Lancaster Berliner Luftbruecke

"Rosinen-Bomber" Avro Lancastrian vor dem damaligen Tower des Fliegerhorstes Wunstorf

Innerhalb der bis September 1949 dauernden Luftbrücke spielte der Fliegerhorst Wunstorf eine bedeutende Rolle. Während der Blockade flog allein die "Royal Air Force Station Wunstorf" ein Sechstel aller nach Berlin transportierter Versorgungsgüter der Alliierten.

Um an dieses logistische Meisterwerk zu erinnern, lädt die Traditionsgemeinschaft Lufttransport Wunstorf e.V. alle Interessierten zum diesjährigen 70. Luftbrückenjubiläum zu einem Lichtbildervortrag ein.

Referent Heiner Wittrock wird mit über 100 Fotos, Grafiken und Videos speziell zur Air Base Wunstorf detailliert erläutern, warum die „Operation Plainfare“ trotz diverser Anfangsprobleme, zahlreicher Widrigkeiten und mehreren tödlichen Unfällen letztendlich vom Erfolg gekrönt war.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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